Bestätigung vom Gesundheitsamt oder vom Kinderarzt
Wenn Eltern beschließen, ihr Kind während ihrer Arbeitszeit in eine Kinderkrippe zu geben, müssen sie sich eine Bestätigung vom Gesundheitsamt oder vom Kinderarzt dafür einholen, dass ihr Baby gesund und für den Aufenthalt in einer Kinderkrippe geeignet ist.
Diese Bestätigung müssen sie sich nicht dann ausstellen lassen, wenn sie den Entschluss zugunsten einer Kinderkrippe fassen, sondern kurz bevor das Kind ihr tatsächlich beitritt. Die meisten Betreiber von Kinderkrippen fordern bei der Anmeldung für die Kinderkrippe Bestätigungen, die nicht älter sind als fünf bis acht Tage.
Angemessene Kleidung und Wechselwäsche
Während der Zeit, die ein Kind in der Krippe verbringt, gehen die Erzieher mit ihnen regelmäßig an die frische Luft, deswegen sollten Eltern dafür sorgen, dass ihr Kind mit ausreichend an die Witterungsbedingungen angepasster Kleidung ausgestattet ist, wenn es in die Krippe kommt. Außerdem sind Hausschuhe in der Kinderkrippe wichtig, wenn Kinder sich schon fortbewegen können.
Auch Ersatzkleidung sollte das Kind dabei haben, für den Fall, dass es draußen im Matsch spielt oder sich mit Speisen bekleckert. Da Kinder, die sich in Kinderkrippen aufhalten, in der Regel noch im Windelalter sind, muss auch eine ausreichende Anzahl an Wechselwindeln und Wechselwäsche vorhanden sein, sowie eine Tüte, in die die Erzieher schmutzige Wäsche und Stoffwindeln packen können.
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Individuelle Pflegeartikel
Jedes Kind hat seine individuellen Pflegeartikel, die es verträgt und gewohnt ist. Ein Baby mit trockener Haut braucht spezielle Cremes, einige vertragen Feucht- oder Öltücher besser als andere. Somit ist es für eine Kinderkrippe überhaupt nicht möglich, Pflegeartikel bereitzustellen, die den individuellen Bedürfnissen aller Kinder gerecht werden. Eltern müssen die Pflegeprodukte für ihr Kind selbst mitbringen. Dazu gehören auch eine Zahnbürste inklusive Zahnpasta.
Vertrautes Spielzeug
Damit sich das Kind in der Kinderkrippe wohl fühlt, sollte es, wenn es schon von seinen Eltern getrennt ist, seine besonders vertrauten Spielsachen dabei haben dürfen. Insbesondere wenn es etwas gibt, womit das Kind einschläft, etwa ein Schmusetuch oder ein Kuscheltier, das den Duft seiner Eltern und seines Zuhauses trägt, wird es ihm ein wohliges Gefühl bereiten, wenn es diese Gegenstände auch in der Kinderkrippe dabei hat.
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Spezielle Nahrung und Medikamente
Mit Essen, zumindest mit einigen Mahlzeiten, und Getränken wird ein Kind in der Regel versorgt, doch wenn es um spezielle Bedürfnisse des Kindes geht, etwa um Medikamente oder um Nahrung eines stark allergischen oder unter Diabetes leidenden Kindes, sind die Eltern selbst dafür verantwortlich, dass Kinder auch während der Zeit in der Kinderkrippe mit den nötigen Medikamenten oder Nahrungsmitteln versorgt werden. Sie müssen den Erziehern auch genau sagen, wie, wann und welchen Mengen die Kinder was zu sich nehmen müssen. Medikamenten muss in der Regel außerdem eine Bestätigung vom Arzt beiliegen.
Die einzelnen Kinderkrippen können sich geringfügig in ihren Anforderungen daran, was Eltern für ihr Kind mitbringen müssen, unterscheiden, doch beim ersten Termin, an dem das Kind die Krippe kennenlernt und den Eltern die Phase der Eingewöhnung sowie alles Wissenswerte rund um die entsprechende Krippe mitgeteilt wird, erfahren sie eventuelle Besonderheiten der jeweiligen Kinderkrippe. Darum, dass ihre Sachen leicht verloren gehen können, müssen sich Eltern nicht viele Gedanken machen. Jedes Kind hat sein eigenes Regal, wo alle seine Sachen aufbewahrt und nach Benutzung zurückgelegt werden.
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